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Das Online-Portal der Pfarrgemeinde St. Nikolaus in Hanau-Steinheim.

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75 Jahre nach der Hinrichtung der Geschwister Scholl und Christoph Probst


Eine Gedenkveranstaltung am 22. Februar 2018 im Kardinal-Volk-Haus


Am 22. Februar 1943 ließen die NS-Machthaber die Geschwister Hans und Sophie Scholl sowie Christoph Probst hinrichten. Der Hörsaaldiener Jakob Schmidt hatte Hans und Sophie Scholl am 18. Februar beim Verteilen von Flugblättern der Widerstandsgruppe "Weiße Rose" in der Münchner Universität entdeckt und der Gestapo ausgeliefert. Hans Scholl hatte bei seiner Festnahme einen Flugblattentwurf von Christoph Probst bei sich, sodass auch dieser festgenommen und angeklagt wurde. Nach stundenlangen Verhören wurden sie bereits vier Tage später, am 22. Februar von dem Präsidenten des Volksgerichtshofes, Roland Freisler, zum Tode durch das Fallbeil verurteilt und noch am gleichen Tag wurde das Urteil vollstreckt.

Anfang der 60iger Jahre beantragt der Elternbeirat der Volksschule Steinheim-Süd, der Schule den Namen Geschwister-Scholl-Schule zu geben. Die Namensgebung sollte die Lehrkräfte anspornen, die Schüler über den Ungeist der Nazizeit aufzuklären. Am 31. Januar 1962 beschloss die Steinheimer Stadtverordnetenversammlung die Namensänderung.
75 Jahre danach fragen die Initiative "Erinnern und Gedenken Steinheim/M" und der Förderverein für die Bildungsarbeit der Evang. Kirche Steinheim am Main : "Wie aus ganz "normalen" Deutschen Widerstandskämpfer wurden?"

Das Programm der Gedenkveranstaltung
  • 18:00 Uhr: Beginn Tanztheater von Grundschüler*innen der Geschwister-Scholl-Schule
  • 18:30 Uhr: Lesungen von Jugendlichen
  • Pause
  • 19:15 Uhr: "5 Freunde und ein Professor – was hat sie zum Widerstand gebracht?"
  • 20:15 Uhr: Filmvorführung "Sophie Scholl – Die letzten Tage"

Eine Teilnahme an nur einzelnen Programmpunkten ist möglich. Der Eintritt ist frei, um eine Spende für die Arbeit der Initiative wird gebeten.

Pfarrerin Heike Zick-Kuchinke,
Evangelische Kirchengemeinde Steinheim




Bitte beachten: Aufgrund der, auch am 22.02.2018 zur gleichen Zeit und in gleichen Räumen stattfindenden Veranstaltung der Initiative "Erinnern und Gedenken Steinheim" und des "Fördervereins für die Bildungsarbeit der evangelischen Kirche Steinheim" zum Gedenken an den Jahrestag der Hinrichtung der Geschwister Scholl im Kardinal-Volk-Haus, Albanusstr. 8 in Steinheim, müssen wir leider die von uns für den 22.02.18 um 20:00 Uhr angekündigte Veranstaltung mit der kriminalpolizeilichen Beratungsstelle zum Thema "Wie schütze ich mich richtig vor Taschendieben, Haustürgeschäften, vorschnellen Vertragsabschlüssen, Kaffeefahrten, und weiteren Betrügereien" absagen. Diese Veranstaltung wird auf einen späteren Zeitpunkt verschoben.

Mit Martin eine Kirche des Teilens werden


Hirtenwort des Mainzer Bischofs Peter Kohlgraf zur Österlichen Bußzeit


Mainz. Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf ruft dazu auf, „mit dem heiligen Martin eine Kirche des Teilens zu werden“ und damit einen „grundsätzlichen Haltungswechsel“ vorzunehmen. Die Geschichten über den heiligen Martin von Tours (316-397), der Patron des Bistums und des Mainzer Domes ist, zeigten „einen Menschen, dem das Evangelium in Fleisch und Blut übergegangen ist“, schreibt er in seinem ersten Hirtenwort als Mainzer Bischof zur Österlichen Bußzeit.

An seinem Leben und Wirken lasse sich ablesen, wie das kirchliche Leben auch heute dem Evangelium gemäß gestaltet werden könne. Kohlgraf hatte bereits mehrfach in den Gremien des Bistums angeregt, den heiligen Martin zur Leitfigur für den anstehenden „Pastoralen Weg des Bistums Mainz“ zur Gestaltung der Zukunftsperspektiven für die Seelsorge im Bistum Mainz zu machen. Weiter schreibt Kohlgraf: „Für unsere Zukunft stelle ich mir eine Idee von Seelsorge vor, die das Evangelium zur Grundlage nimmt und auf die Not der Zeit und der einzelnen Menschen antwortet. An erster Stelle kann dann nicht mehr die Frage stehen, wie wir Bestehendes erhalten, sondern wie wir das, was wir haben, für andere Menschen einsetzen können. Das ist ein grundsätzlicher Haltungswechsel.“

Das Hirtenwort wird am ersten Fastensonntag, 18. Februar, in den Gottesdiensten (sowie in den Vorabendmessen am Samstag, 17. Februar) im Bistum Mainz verlesen. Es trägt den Titel „Teilen lernen, beten lernen, demütig werden - der heilige Martin als Begleiter für das Bistum Mainz“. Erstmals ist das Hirtenwort auf der Internetseite des Bistums Mainz auch in leichter Sprache verfügbar. Außerdem sind online eine Version in Gebärdensprache und ein Video verfügbar, in dem Bischof Kohlgraf Auszüge seines Hirtenwortes vorstellt.

Wörtlich heißt es weiter: „Kirche ist kein Selbstzweck, sie ist berufen, den Weg Christi zu den Menschen zu gehen. Eine solche Haltung wird zwangsläufig konkret, auch wenn es um die Frage geht, wie wir unser Geld gestalterisch und verantwortungsvoll verwenden können. Es geht nicht um Selbsterhalt, sondern letztlich um selbstlosen Dienst. Können wir es akzeptieren, dass andere in der Kirche für ihre Anliegen und Projekte finanzielle Mittel bekommen, die uns selbst vielleicht beschnitten werden? Der Haltungswechsel muss sich auch darin zeigen, dass karitatives Handeln nicht allein Sache von Spezialisten unserer Caritas ist, sondern Auftrag jedes und jeder Getauften.“ Kohlgraf dankt den vielen Menschen, die sich in der Kirche engagieren, für ihr „Zeugnis des gelebten Evangeliums“.


Martin teilt nicht nur materiell

Martin teilte jedoch nicht nur materiell, betont Kohlgraf: „Er teilt seine Zeit, sein Leben, seine Aufmerksamkeit. Und er teilt seinen Glauben. Neben den vielen diakonischen Feldern müssen wir eine neue Freude und Begeisterung für das Teilen des Glaubens entwickeln.“ Und weiter: „Wir müssen uns der Tatsache stellen, dass der christliche Glaube nicht mehr selbstverständlich von Generation zu Generation weitergegeben wird. Umso dankbarer bin ich allen Müttern und Vätern, die sich bemühen, dass in ihrer Familie der Glaube zur Sprache kommt. Wir werden aber mehr und mehr eine Katechese entwickeln müssen, die nicht nur Kinder und Jugendliche im Blick hat. Auch das erfordert ein erhebliches Umdenken. Glauben weiterzugeben darf auch nicht nur ein Thema Hauptamtlicher sein, sondern jedes und jeder Getauften, denen der Glaube an Gott wichtig ist. Eine Kirche, die den Glauben nicht in die Öffentlichkeit bringt, verrät ihren Auftrag.“

Der Bischof macht deutlich, dass „die Liturgie und das persönliche Beten eine unverzichtbare Quelle“ für den heiligen Martin sind: „Bei Martin stehen Liturgie und Gebet nicht isoliert neben anderen Tätigkeiten, sondern sie sind Antrieb für die Mission und seine Zuwendung zur Welt. Ich stelle mir vor, dass er das, was er in der Welt und bei den Begegnungen erlebt hat, dann wieder in die Liturgie und in das Gebet mitgenommen hat. Martin steht nicht für eine Frömmigkeit eines Rückzugs in eine fromme, heile Welt. Er ermutigt uns heute, nach einer Frömmigkeit zu suchen, die sich in der Welt bewährt, die auch intellektuell reflektiert auskunftsfähig bleibt.“ Weiter schreibt er: „Was die politische Dimension kirchlichen Lehrens und Handelns angeht, werden wir uns nicht in das stille Kämmerlein verbannen lassen.“


Mit Martin eine demütige Kirche werden

Martin ermutige außerdem zur kirchlichen Selbstkritik und Selbstbescheidung, betont Kohlgraf: „Wir reden in der Kirche und in manchen Debatten zu viel über Macht. Wir werden auch in der Kirche anerkennen müssen, dass wir an pastoraler Macht über Menschen und vielleicht auch an politischem Einfluss verlieren. Ich finde das nicht schlimm. Ein Beispiel mag dies belegen. Die teilweise heftigen Diskussionen um Aussagen des Papstes über Ehe, Familie und den Umgang mit Menschen in verwundeten Situationen zeigen, dass wir uns nicht leicht damit tun. Das heißt ja nicht, dass wir nicht den Anspruch der Kirche und unsere Ideale vertreten müssten. Der einzige Weg jedoch, sie zu vermitteln, besteht heute darin, mit Argumenten zu überzeugen und die Gewissen bilden zu helfen; und er besteht darin, Menschen in den unterschiedlichen Situationen Unterstützung und Begleitung anzubieten, die ihrer Situation und dem Evangelium gleichermaßen gerecht werden.“

Quelle: Bistum Mainz (Link)

Den Wortlaut des Fastenhirtenwortest finden Sie hier.
Messdiener beim Steinheimer Fastnachtszug  zum Bereich

Am Sonntag, 11. Februar 2018 fand der diesjährige Steinheimer Fastnachtszug statt. Bei leider nicht ganz optimalen Wetter konnten die Besucher des Fastnachtszuges einen bunten Lindwurm bestaunen.

Wir als Messdienergemeinschaft freuten uns auch in diesem Jahr über die Möglichkeit am Zug teilzunehmen, obwohl dies zu Anfang nicht als gesichert galt. Wie viele sicherlich wissen, nehmen die "Steinheimer Türme" am Zug teil und wurden in der Vergangenheit immer von den dazugehörigen Gruppen gezogen. Wir selbst haben oft unser Motto "um den Turm herum" gestaltet. Wie wir finden eine sehr schöne Idee, da die Türme genauso zu Steinheim gehören wie die jeweiligen Gruppen. Die Identifikation der Gruppen mit den Türmen zeugt von einer Verbundenheit mit der jeweiligen Gemeinde, der Institution oder einer Idee, welches sehr zur Intensivierung der Gruppenarbeit sowie deren Dynamik beitragen kann.

In diesem Jahr lautete das Motto unseres Zugbeitrags: "Bob der Baumeister".

So freuten wir uns auch in diesem Jahr wieder unseren Turm ziehen zu können. Seit Jahren dürfen bei der Umsetzung und Durchführung unseres Faschingsbeitrages auf die Unterstützung der Firma Hergesell zählen, welche uns mit Fahrzeug und Material unterstützt. Vielen Dank für diese tolle Unterstützung!

Gleichzeitig danken wir allen Mitmachenden, jungen Erwachsenen, Jugendlichen und Kindern für die Beteiligung an unserem Zugbeitrag. Schön, dass ihr wieder mit dabei gewesen seid, es hat viel Spaß gemacht und wir freuen uns schon auf das nächste Jahr!

Giuseppe Abrami
Großes Kino für die Starken Kinder!

Für 30 Grundschulkinder der beiden Gemeinden St. Johann Baptist und St. Nikolaus, hieß es am Samstag, 20. Januar 2018: "Licht aus-Film ab"!

Im Bewegungsraum der KiTa St. Johann Baptist konnten sich die Kinder auf Matten, Kissen oder Stühlen lümmeln. Mit frisch zubereitetem Popcorn in der Hand blickten sie gebannt auf die Leinwand. Gezeigt wurde der animierte Kinofilm "Der Kleine Prinz", der 2015 erschienen ist.

Gemeinsam im Spielkreis wurde zum Abschluss noch für Bewegung und Spaß gesorgt, bis die Kinder von den Eltern abgeholt wurden. Neben Gemeindereferentin Inge Stöckel sorgten Annette Nordberg, Alexandra Huwe und Rita Benz für den gelungenen Kinoevent!

Für das Team der Starken Kinder
Annette Nordberg
kfd-Fastnachtsabend - Rückblende  zum Bereich

Närrisches „Frauenschiff kfd St. Nikolaus“ –
sicher im Heimathafen eingelaufen

Am Mittwoch, 7.2.18, hieß es nach kurzer Verspätung gegen 19.51 Uhr: Leinen los - und das ausgebuchte Kreuzfahrtschiff kfd St. Nikolaus legte ab. Nach eingehender Unterweisung durch den Sicherheitsoffizier über das Verhalten in Seenot schipperten wir auf dem Alt-Main-Arm, entlang der roten Mauer, der malerischen Staanemer Altstadt, vorbei an unserer geliebten St. Nikolauskirche. Der Crew-Chor begrüßte die PassagierInnen mit dem Lied „Eine Seefahrt, die ist lustig“, textlich angepasst an das Motto des Abends und der ganze Saal stimmte sofort in den Refrain mit ein. Der Bordmusiker Heinz Gödelmann sorgte nicht nur mit der folgenden Schunkelrunde, sondern den ganzen Abend über für hervorragende musikalische Begleitung. Bei einem Zwiegespräch zwischen zwei Gemeindemitgliedern lauschten wir erstaunt den Ausführungen über die Einführung der Churchcard bei St. Nikolaus. Mal sehen, wie diese ...  mehr
Aus unserem Pfarreienverbundsmantel


Du hast uns mit Herrlichkeit und Ehre gekrönt!
(Nach Psalm 8)


Immer wieder stoßen wir in der Bibel auf die frohmachende Botschaft, dass jeder Mensch bei Gott bereits seit dem Ursprung eine einzigartige Größe und Würde hat. Gottes Zusage lässt unser ganzes Leben in einem neuen Licht erstrahlen. "Du bist kein Zufall, keine Laune der Natur, sondern ein genialer Gedanke Gottes" und "Du bist spitze, du bist genial", so heißt es in zwei Liedern.

Auch in einem alten Gebet kommt dies eindrucksvoll zum Ausdruck: Normalerweise ist das Wort "Herrlichkeit" in der Bibel Gott vorbehalten. Doch in Psalm 8 bekennt der Beter, dass Gott den Menschen mit "Ehre und Herrlichkeit gekrönt" hat. Jeder Mensch ist gewollt, einzigartig und ein gekröntes Haupt. Gott rückt uns in Seine unmittelbare Nähe. Er schenkt uns Anteil an Seinem göttlichen Leben.

In der Taufe sind wir hineingenommen in die christliche Gemeinschaft. Deshalb gibt es bei uns in Steinheim gemeinsame monatliche Tauffeiern. Und die Eltern werden gemeinsam durch ein Glaubensgespräch vorbereitet und begleitet. Dazu werden immer wieder neue junge Leute gesucht, die bei der Vorbereitung unterstützen.

Dass jeder Mensch etwas Besonderes ist, wird bei der Tauffeier in der Chrisamsalbung zeichenhaft deutlich. Daran wollen wir uns gemeinsam erinnern. Wie schon in den vergangen Jahren sind auch in diesem Jahr Familien, die im vergangenen Jahr ein Kind zur Taufe gebracht haben, zu einem Tauferinnerungsgottesdienst eingeladen.

Diesen feiern wir am Sonntag, den 18. Februar 2018, um 15:00 Uhr in der Steinheimer Marienkirche. Die "Goldkehlchen" werden die musikalische Gestaltung übernehmen. Alle sind im Anschluss herzlich zu Kaffee und Kuchen ins Kardinal-Volk-Haus eingeladen.

Für den Kreis der Taufbegleiter,

Dr. Cordula Uischner-Peetz


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