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Messdienergemeinschaft St. Nikolaus - Romwallfahrt der deutschsprachigen Messdiener
 
Vom 02. bis 09. August 2014 fand die Romwallfahrt der Messdienerinnen und Messdiener aus den deutschsprachigen Ländern statt. Sie stand unter dem Motto Frei! Darum ist es erlaubt, Gutes zu tun (Mt 12,12). Unter den 1500 Messdienerinnen und Messdienern aus dem Bistum Mainz waren auch 33 Minis aus Steinheim und Mainhausen dabei, die mit Kaplan Felix Edomobi in die Ewige Stadt reisten.
Bei den Bildern werden Sie immer wieder einmal Zeitangaben finden, mit denen wir Ihnen neben der räumlichen auch eine zeitliche Vorstellung der Romwallfahrt vermitteln wollen.
 


Am 02. August 2014 begann die heiß ersehnte Romwallfahrt der deutschsprachigen Ministranten.
 

Ein Reisebus durchfuhr das Dekanat Seligenstadt und sammelte die Teilnehmerinnen und Teilnehmer in den einzelnen Gemeinden ein.



12.15 Uhr - gleich gehts los.
 

Die eigentliche Reise begann im Westbahnhof in Frankfurt (13.14 Uhr).



Bis der Sonderzug kam, dauerte es noch,...
 

...sodass u.a. noch die bestellten T-Shirts verteilt werden konnten, mit denen die Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus dem Bistum Mainz zu erkennen sein werden.



 

14.17 Uhr: Der Sonderzug fuhr ein.



Wer nun an den Orient-Express aus dem Agatha-Christie-Film dachte (und das taten alle, die zum ersten Mal dabei waren), wurde nicht enttäuscht.
 

Der Sonderzug des Bayerischen Pilgerbüros war genau so geräumig



Auch an den Verhaltensregeln war zu erkennen, dass es sich um eine religiöse Reise handelte.
 

Für die Bord-Verpflegung musste man selbst aufkommen - dank der Eltern musste niemand hungern



Darmstadt, 14.55 Uhr: Die letzten Gemeinden steigen zu, danach ging es durch bis Rom
 

Frischluft war selten, aber Not macht erfinderisch.



Wir durchfuhren Bensheim (15.16 Uhr), wohin demnächst ein ehemaliger Steinheimer Pfarrer versetzt werden sollte.
 

Wer den Kopf aus dem Fenster steckte, atmete nicht nur Fahrtwind,...



...sondern bemerkte die Länge des Zuges nach vorne...
 

...und nach hinten.



Kurz vor halb Sechs hatten wir auch die Pilgerausrüstung erhalten. Unsere Damen zeigen Ihnen das vielfältig einsetzbare Schlauchtuch...
 

...und den Mainzer Stroh-Pilgerhut.



Prädikat: "gefällt mir".
 

Im Vorbeifahren grüßten wir das Ulmer Münster (18.07 Uhr).



 

Rosenheim, 20.02 Uhr, Regen: Der Zug hält dicht.



Gen Österreich klarte das Wetter wieder auf.
 

Das Alpenglühen zog viele Blicke auf sich.



Wir haben nun 20.23 Uhr.
 

Je weiter der Abend vorrückte, desto müder wurden die einen,...



...während die anderen sich ihre gute Laune nicht nehmen ließen.
 

Mittlerweile (20.52 Uhr) waren wir in Österreich angekommen.



Zeit zum Luftschnappen.
 

Um Viertel nach Zehn abends erreichten wir Innsbruck.



Und wir fuhren in die österreichische Nacht hinaus.
 

Auch hier gab es viel zu bestaunen.



Punkt 23 Uhr - wir stehen am berühmten Brenner. Zeit, die Lok für die italienische Spurbreite zu wechseln.
 

Wer am 03. August morgens, halb Sieben nicht mehr schlafen konnte, genoss einen echt italienischen Sonnenaufgang.



Frischluft hilft manchmal beim Wachwerden.
 

Glücklich, wer ein Frühstück zugebucht hatte.



Und wir feierten Geburtstag: Timo wurde 13 Jahre alt und hatte somit das offizielle Mitfahralter erreicht
 

8.13 Uhr: Der Zug fährt in nächster Zeit parallel zur italienischen Küste.



Als kurz nach 11 Uhr der Petersdom seine Kuppel über die Häuser reckte, wussten wir: Wir sind gleich da
 

11.20 Uhr, Bahnhof Roma Ostiense: Ciao Roma, siamo qui!



Ein Bus brachte uns zu unserem Hotel. Während der Zugfahrt hatten wir erfahren, dass wir in einem anderen Hotel untergebracht werden.
 

Typisch römisch, mussten wir erst einmal warten, bis wir die Zimmer beziehen konnten. Wir haben jetzt 12.45 Uhr.



Wir wohnten dem Hauptbahnhof direkt gegenüber - die Umquartierung hat sich gelohnt!
 

Viel Zeit blieb nicht zum Heimischwerden, und so stürzten wir uns ins Getümmel der römischen Metro.



Kurz nach 3: An der Porta Paolina...
 

...erfuhren wir, warum in Rom eine Pyramide steht und was es mit ihr auf sich hat.



Wir bestiegen den Aventin-Hügel und besuchten die Kirche Sant´Anselmo, die zur Zentrale des Benediktinerordens gehört (15.37 Uhr).
 




Ein österreichischer Benediktiner, den wir vor der Kirche kennen gelernt hatten,...
 

...stellte uns das Innere vor.



Viel Beuroner Schule ist dabei.
 

Anschließend erhielten wir das Privileg, den normalerweise unzugänglichen Kreuzgang zu besichtigen.



Ein Ort der Ruhe und Stille für die Mönche und Studenten der benediktinischen Hochschule.
 




In der Nähe von Sant´Anselmo füllten wir unsere Wasserflaschen an einem der vielen öffentlichen Trinkbrunnen. Es ist kurz vor Vier.
 




In einem nahegelegenen Park mit großer Aussicht auf Rom...
 

...hörten wir,...



...welche Kuppeln wir sehen können:
 

Natürlich die des Petersdoms,...



...der Synagoge,...
 

...des Pantheons und anderer Gebäude mehr.



16.11 Uhr - Zeit fürs erste Gruppenfoto
 

Zurück am Platz neben Sant´Anselmo, schauten wir durch das Schlüsselloch des Malteserpalastes auf die Kuppel des Petersdoms



Nach dem Abstieg schauten wir gegen 17.06 Uhr am Fuß des Aventins auf den Circus Maximus,...
 

...seine Ausgrabungen...



...und erfuhren u.a., dass in dem antiken Circus Wagenrennen stattfanden.
 

Unser Mittag- bzw. Abendessen (gleich Viertel vor 6!) suchten wir im ehemaligen jüdischen Ghetto.



Koschere Pizza.
 

Die Synagoge Roms.



Gut gestärkt machten wir uns auf, diese Treppe zu erklimmen.
 

Denn in der Kirche Santa Maria in Aracoeli wird bald der Eröffnungsgottesdienst für unser Bistum stattfinden.



Wer oben angekommen ist, weiß, was er oder sie geleistet hat.
 

Um 18.48 Uhr ist die Kirche schon gut besetzt.



Kaplan Edomobi traf einen Bekannten aus seiner Zeit in Seligenstadt, der auch uns nicht unbekannt ist. (Auflösung am vorletzten Tag )
 




Um 19 Uhr begann die Messe, die Weihbischof Neymeyr mit uns feierte. Er war Stellvertreter von Kardinal Lehmann in Jugendangelegenheiten.
 




 

Nach der Messe...



...bot sich um 21 Uhr vor der Kirche ein stimmungsvoller Ausblick auf die römische Nacht.
 

Die Mainzer Messdienerinnen und Messdiener besetzten die Treppe vor der Kirche für ein Gruppenfoto.



Auf dem Kapitol-Hügel direkt neben der Kirche wurde in einem Nebenbereich das Abendessen verteilt.
 

Es waren nur Mainzer Messdienerinnen und Messdiener dort!



Wir verzogen uns auf den zentralen Kapitolsplatz mit dem Reiterstandbild Marc Aurels (auf der italienischen 50-Cent-Münze) und aßen unser Panino. Um Viertel vor Zehn abends...
 

Am 04. August begann um 9 Uhr unsere obligatorische Stadtrundfahrt mit dem Bus.



Vorbei am Passetto, dem ehemaligen Fluchttunnel der Päpste vom Vatikan zur Engelsburg.
 

Ein erster Blick auf den Petersdom in voller Größe.



Das Monumento a Vittorio Emanuele II, benannt nach dem ersten König des vereinten Italien. Dort befindet sich auch das Grabmal des unbekannten Soldaten und der Altar des Vaterlandes.
 

Im Anschluss (10.41 Uhr) hörten wir, wie die größte Therme Roms in eine Kirche umgewandelt wurde.



Die Kirche ist riesig.
 

Und doch nimmt sie nur einen Teil des Gesamtareals der Diocletian-Therme ein!



Eine Besonderheit der Kirche: Der im Boden eingelassene astronomische Kalender.
 

Nach dem trockenen Vortrag und dem Staunen mit offenem Mund war es Zeit, wieder die Wasserflaschen zu füllen.



Um 11.10 Uhr waren wir endlich komplett: Carolin ist mit dem Flugzeug nachgereist. Wir holten sie am Hauptbahnhof ab...
 

...und brachten sie zu ihrem Hotel, das um die Ecke zu unserem lag. Unsere Umquartierung hat sich doppelt gelohnt!



Um 12.41 Uhr erreichten wir die eigentliche Bischofskirche des Papstes, die Lateran-Basilika.
 

Trotz ihrer Größe ist sie immer noch kleiner als der Petersdom.



 

In der Apsis befindet sich der Bischofsthron des Papstes in seiner Eigenschaft als Bischof von Rom.



Hinter der Basilika liegt das Baptisterium, die zu ihr gehörende Taufkapelle.
 

Leider war sie geschlossen, aber wir hörten trotzdem einiges über ihre Geschichte.



Die römische Sonne genießend,...
 

...machten wir uns auf zur Domitilla-Katakombe,...



...wo uns eine besonders eindrucksvolle Führung die Geschichte der unterirdischen Grabanlage nahe brachte. (14.18 Uhr, noch 12 Minuten Zeit absitzen)
 

Um 18 Uhr begann der Abendimpuls für die Mainzer in der Kirche Sant´Andrea della Valle.



20.23 Uhr - oder auf römisch: Zeit zum Abendessen. Für die Kellner des Hotels eine Mammutaufgabe, im Stundentakt 200 Personen zu verköstigen.
 

Mit der Straßenbahn fuhren wir um 21.33 Uhr zurück zu unserer Unterkunft.



Am Dienstag, 05. August, wartete das erste Highlight auf uns.
 

Die ebenfalls obligatorische Führung durch den Petersdom.



Ein erhebendes Gefühl, im Zentrum der Weltkirche zu sein.
 

Viele Malteser waren angereist, um bei Notfällen eine deutschsprachige Erste Hilfe zu leisten.



 

"Im Schatten des Doms", wie es in einem Fastnachtslied heißt, erklärte uns ab 9.55 Uhr...



...Heidi, die wir schon von der Wallfahrt 2010 kannten, die Geschichte des Petersdoms.
 

Einen Schweizer Gardisten von vorne kennt jeder - aber von hinten...



Das Gästehaus Santa Marta, wo der Papst wohnt.
 

Im Inneren des Petersdoms haben wir viele Berühmtheiten getroffen.



Berninis berühmten Bronzebaldachin über dem Hauptaltar.
 

Die Innenseite von Michelangelos berühmter Kuppel.



Die berühmte Inschrift "Du bist Petrus".
 

Die berühmte Cathedra-Gruppe in der Apsis.



Michelangelos berühmte Pietà.
 

Das Grab des heiligen Johannes Pauls II.



Und der gemeinsam mit ihm heiliggesprochene Papst Johannes XXIII. Die Konservatoren hatten gute Arbeit geleistet: Er ist der erste Papst, dessen Haut so gut erhalten blieb, dass er ohne Maske zu sehen ist. Lediglich eine Wachsschicht hält seine Gesichtszüge in Form.
 

Die berühmte bronzene Petrusstatue.



Und das berühmte Fensterbild mit der Heilig-Geist-Taube in der Apsis des Doms.
 




Zurück im Hotel (14.16 Uhr) blieb kaum Zeit zum Verschnaufen, denn das Programm ging bald weiter (siehe Aushänge im Foto).
 

Bereits um 15.24 Uhr näherten wir uns wieder dem Petersdom zu DEM Highlight der Wallfahrt schlechthin bzw. besthin.



Um 16.28 war der gesamte Petersplatz gefüllt mit deutschen, österreichischen und schweizerischen Messdienerinnen und Messdienern.
 




Zur Abkühlung hieß es zwei Minuten später für die Vatikan-Feuerwehr: "Wasser marsch!"
 

Kurz vor halb Sechs war die Sonne fast hinter dem Petersdom verschwunden und kühler Schatten breitete sich zur Freude aller aus.



Eine halbe Stunde später gab es kein Halten mehr,...
 

...als der Heilige Vater auf den Platz fuhr.



Papst und Messdiener genossen die Begegnung.
 




 




Auch die mitgereisten (Weih-)Bischöfe waren sehr erfreut.
 




Der Papst erhielt als Geschenk das einzige weiße Pilgertuch...
 

...und ein Trikot.



Danach begann die gesungene Vesper.
 

Papst Franziskus hielt seine Ansprache auf Deutsch.



Nach der Vesper beantwortete er (auf Italienisch) ausgesuchte Fragen, die ins Deutsche übersetzt wurden. Er bestärkte die Anwesenden für ihren Dienst.
 

Auch Erzbischof Gänswein, der Privatsekretär des emeritierten Papstes Benedikt, war anwesend.



Unser Abendessen suchten wir in der Nähe des Vatikans und lockerten uns später (um 21.48 Uhr) ein wenig auf,...
 

...denn wir schauten noch einmal beim Kirchweihfest von Santa Maria Maggiore vorbei, wo um 22.58 Uhr Silberkonfetti in die Luft geblasen wurde, um an das Schneewunder zu erinnern, das bei der Gründungslegende der Kirche eine Rolle spielt.



Am Mittwoch, 06. August, machten wir uns um 8.30 Uhr auf...
 

...zur Basilika Sankt Paul vor den Mauern.



Wir lernten, dass die heutige Gestalt erst im 19. Jahrhundert entstand, als die Kirche nach einem verheerenden Brand neu errichtet werden musste.
 

Dabei kann das ungeübte Auge sie für wesentlich älter halten.



Die große Statue des Paulus im Garten vor dem Hauptportal.
 




Wie viele römische Kirchen, besonders die Patriarchalbasiliken, schmückt auch St. Paul ein großes Apsismosaik.
 

Das Innere umlaufen Medaillons mit Mosaikbildern der Päpste. Sind von einem Papst (besonders der ersten Jahrhunderte) keine Bilder überliefert, ergänzen Phantasiedarstellungen die Reihe.



Das Bild von Papst Franziskus wirkt so echt, dass man es für eine Fotografie hält - aber es besteht wirklich aus Mosaiksteinchen!
 

Um 10.50 Uhr waren wir froh, nicht das Kolosseum gebucht zu haben. Weit außerhalb hörten wir so manches über die Geschichte des Amphitheaters.



Fünf vor halb Eins hieß es wieder "Essen fassen" - diesmal aber in der Nähe des Kolosseums.
 




Heute gab es nach einer Nudelvorspeise Salat mit Fleischbeilage und Sauce, zum Nachtisch ein Eis. Dazu wurde frischgezapftes Leitungswasser kredenzt.
 

Wieder gestärkt, besuchten wir weitere Pflichtprogramme. Hier um 14.45 Uhr die Spanische Treppe mit der eingerüsteten Kirche Trinità dei Monti.



Gar nicht so einfach, alle für ein Gruppenfoto zusammen zu kriegen.
 

Auch der Trevi-Brunnen war eingerüstet, sodass wir auf das eindrucksvolle Wasserrauschen verzichten mussten.



Dafür hatten wir um kurz nach Vier am Pantheon genügend Zeit, diesen besterhaltenen Bau der Antike in aller Ruhe zu besichtigen.
 

Im Inneren des größten Kuppelbaus der Antike mit dem berühmten Auge in der Kuppelmitte.



Um 18.30 Uhr stand das "Blind Date" auf dem Programm. Auf verschiedenen Plätzen der Stadt trafen sich einander unbekannte Gruppen zum Kennenlernen. Zunächst mussten so viele wie möglich mit Namen begrüßt werden.
 

Danach kamen je zwei Personen über vorgegebene Interview-Fragen in ein Gespräch.



Nach einer gemeinsamen Singrunde aller war es Zeit zum Gruppenfoto.
 

So viele Minis passen gar nicht auf ein einziges Bild...



Unser Abschluss-Abendessen mussten wir um einen Tag vorziehen und so saßen wir kurz vor Acht in einem Restaurant in der Nähe des Pantheons.
 

Als des Mondes matte Scheibe
Am Firmament emporgestiegen
Und Lunas bleiche Finger
Ihr silbern Licht, sanft streichelnd,
Auf der ew´gen Roma Marmorhaupt gelegt,...



...stürzten wir uns ins römische Nachtleben, das nirgends besser pulsiert als auf der Piazza Navona.
 

Berninis Vier-Ströme-Brunnen gegen halb Zehn.



Ein Sprayer zeigt sein Können und sprüht im 5-Minuten-Takt Bilder, die er zum Kauf anbietet.
 

Noch schnell die Farbe trocknen...



...und fertig ist ein nicht alltägliches Rom-Souvenir.
 

Von der Piazza Navona ist es nur ein Katzensprung zum Petersdom...



...und zur Engelsburg.
 

Um 22.48 Uhr darf man sich auch schon mal hinsetzen und kurz verschnaufen



Am vorletzten Tag, dem 07. August, näherten wir uns zehn vor Zehn wieder dem Petersplatz.
 

Leider war der deutsche Pilgerfriedhof wegen Urlaubs geschlossen, sodass uns die Gardisten nicht herein lassen konnten.



Wir nutzten die freie Zeit, um zu den Vatikanischen Museen zu gelangen, wo unsere Führung durch die Vatikanischen Gärten beginnen soll. Es ist jetzt 11.30 Uhr.
 

Zunächst verschafften wir uns an einem Modell einen Überblick über die weitläufige Anlage.



Anschließend zeigte uns Martin, ein ehemaliger Schweizer Gardist, der nach seinem Abschied in Rom geblieben ist, die Gärten.
 

Die Sommerresidenz Papst Pius´ IV., in der heute die Päpstliche Akademie der Wissenschaften angesiedelt ist.



Der Adlerbrunnen. Links im Hintergrund das Kloster Mater Ecclesiae, in dem Benedikt XVI. wohnt.
 

Das Zugangstor zu Benedikts Altersruhesitz.



Am Hintereingang steht das Auto von Erzbischof Gänswein.
 

Nur von den Gärten aus kann die Kuppel des Petersdoms in voller Größe bewundert werden - auf dem Petersplatz verdeckt sie die Fassade des Doms.



 

In den Gärten gibt es viel zu entdecken und zu fotografieren.



Die Zentrale und ehemalige Sendestation von Radio Vatikan.
 

Hier gibt es nur noch Büroräume, seit die Sendeanlage aus Rom ausgelagert wurde.



Ein Teil der barocken Gartenanlagen.
 

Der Rest der Leoninischen Mauer, die im Mittelalter um die Vatikanstadt und den Borgo in der Nähe des Petersdoms angelegt wurde, um die muslimischen Sarazenen abzuwehren.



Der Johannesturm, in den sich Johannes XXIII. zur Vorbereitung auf das II. Vatikanische Konzil zurückzog. Über dem Eingang sind v.l.n.r. angebracht: Johannes der Evangelist, das Wappen Johannes´ XXIII., Johannes der Täufer.
 

Der Hubschrauberlandeplatz, von dem der Papst zu Reisen ins römische Umland oder zum Flughafen startet. So müssen nicht mehr die Straßen gesperrt werden, was den Verkehr (nicht wahrnehmbar) entlastet.



 

Eine Nachbildung der Grotte von Lourdes, die für Papst Leo XIII. errichtet wurde.



Der Altar ist der Original-Altar aus der Grotte. Papst Johannes XXIII. erhielt ihn 1960 zum Geschenk.
 




Und Johannes Paul II. erhielt dieses Stück der Berliner Mauer.
 

Gegen 16.50 Uhr kamen wir bei der Titelkirche unseres Kardinals Lehmann an,...



...wo der Abschlussgottesdienst stattfinden wird.
 

Ja, hier sind wir richtig.



Auch heute sind schon viele da.
 

Wir ergatterten einen Frischluft-Platz am Fenster.



Das Apsismosaik der modernen Kirche (erbaut 1950-1952).
 

Um 17 Uhr begann die Messe, die wieder Weihbischof Neymeyr mit uns feierte.



 

Die Kirche hat sich zwischenzeitlich immer mehr gefüllt.



Lichtspiele in der Kirche.
 




Der Pfarrer von San Leone Magno, Monsignore Vito di Nuzzo.
 

Als Dank für die Gastfreundschaft der Gemeinde erhielt er ein Exemplar des neuen Gesangbuchs "Gotteslob".



Mons. di Nuzzo meinte, er wolle nun Deutsch lernen, um die Lieder des Buches singen zu können. Außerdem lud er zu einem Begegnungsfest seiner Gemeinde ein.
 

So gingen wir kurz nach 19 Uhr in den Kreuzgang,...



...wo Panini mit Salami oder Schinken oder Käse auf uns warteten.
 

Die Gemeindemitglieder hatten sie selbst geschmiert, belegt und verteilt.



Im Hof gab es verschiedene Getränke.
 




 

Weihbischof Neymeyr mischte sich unter die Minis.



Da musste er natürlich auf verschiedene Fotos mit drauf - auch bei uns
 

20.49 Uhr - der Tag ist noch lange nicht zu Ende, denn das nächtliche Rom wartet.



Die Spanische Treppe, kurz vor halb Elf.
 

Ein Blick auf die Via Condotti, eine noble Einkaufsstraße, besonders für Kleidung.



Ein Blick vom Pincio auf die Piazza del Popolo, eine repräsentative Platzanlage für die Besucher, die früher von Norden aus die Stadt betraten. Auch Goethe kam hier an.
 

Ein Gruppenfoto unserer 22.57-Uhr-Nachteulen.



 

Auf der Piazza del Popolo.



Zwei fast identische Kirchen rahmen den Beginn der Via del Corso.
 

Drei römische Eisheilige? Um 23.17 schwer zu erkennen.



Am Abreisetag, dem 08. August, gingen wir zu Santa Maria Maggiore, der größten Marienkirche.
 

Sie ist reich mit Mosaiken geschmückt.



In der Sixtinischen Kapelle der Basilika (nicht nur im Vatikan gibt es eine!)...
 

...feierten Pfr. Stefan Selzer aus Seligenstadt und Kaplan Edomobi um 8.30 Uhr die Abschiedsmesse aus Rom.



 

Regionalkantor Thomas Gabriel begleitete uns musikalisch. Wir hatten ihn bereits vor dem Eröffnungsgottesdienst getroffen.



In der Kapelle ist der heilige Papst Pius V. bestattet. Auf ihn geht u.a. das Messbuch nach dem Konzil von Trient zurück, das von 1570 bis 1970 in Gebrauch war (die sogenannte tridentinische Messe).
 

Das zentrale Apsismosaik von Santa Maria Maggiore: Christus krönt seine Mutter zur Königin des Himmels.



Auch hier gibt es einen Altarbaldachin.
 

In der Confessio unter dem Altar befinden sich Holzreste, die von der Krippe stammen sollen, in die Maria das Jesuskind legte.



 

Kurz vor halb Elf. Die Zimmer sind geräumt, der Bus kommt erst noch.



Genug Zeit also,...
 

...um sie irgendwo herumzukriegen.



Kurz vor 12 waren wir wieder am Bahnhof Ostiense angekommen.
 

Der Zug fuhr eine halbe Stunde später ein.



Im Zug nutzte Kaplan Edomobi sodann die Gelegenheit, um von Abteil zu Abteil zu gehen und die Erlebnisse und Eindrücke mit den Messdienerinnen und Messdienern auszutauschen.
 

Viel los war nicht mehr. Ab 20 Uhr führte der Himmel ein tolles Farbenspiel auf.



Akt 2.
 




Tags darauf liefen wir im Heimathafen bzw. -bahnhof ein. Kurz vor halb Zehn waren alle Koffer bereitgestellt.
 

Um 9.36 Uhr passierten wir den Frankfurter Hauptbahnhof und kamen kurz darauf in Frankfurt West an. Ein Bus brachte die verschiedenen Gruppen unseres Dekanats wieder in ihre Heimatgemeinden zurück.



Es war eine erlebnis- und erfahrensreiche Wallfahrt, die uns in und für unseren Dienst bestärkt hat. Zu sehen, dass es noch andere gibt, die denselben Dienst ausüben wie wir, und zu erfahren, wie dieser gemeinsame Dienst alle Hemmungen gegenüber fremden Messdienerinnen und Messdienern abgebaut hat. Die wertvollen Ratschläge des Papstes werden sicher dazu beitragen, dass wir noch tiefer in unseren Dienst hinein wachsen.
Ein herzlicher Dank und ein großes Vergelts Gott unseren Sponsoren, die uns die Fahrt ermöglicht haben! Sie sind !
 


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