Galerie
 
Messdienergemeinschaft St. Nikolaus - Internationale Romwallfahrt 2018
 
Hier finden Sie erste Eindrücke von der Internationalen Romwallfahrt der Messdienerinnen und Messdiener vom 28. Juli bis 04. August 2018.

Mit der Ankunft unserer Gruppe nach Steinheim ist unsere Sozusagen-fast-live-Galerie mit einigen Eindrücken, die unsere Pilgerinnen und Pilger in der Ewigen Stadt erlebt haben, zum Abschluss gekommen.
 


Am Samstagvormittag, 28. Juli 2018, trafen sich die Messdienerinnen und Messdiener mit ihren Eltern und Pfr. Szafera für die Abfahrt.
 

Bestandsaufnahme, ob auch alle da sind, denn sonst müssen die drei Prozent Schwund neu berechnet werden.



Der Bus ist da, jetzt kann es losgehen!
Nächster Halt: Offenbach Hauptbahnhof und dann erst wieder Rom.
 

Eine Meldung, die Romwallfahrt gehe nach Ungarn, hat sich mittlerweile als falsch herausgestellt.



Morgendämmerung im Sonderzug: Unsere Messdienerinnen und Messdiener haben am Abend und in der Nacht zuvor die Grenzen nach Österreich (via Rosenheim/Kufstein) und nach Italien (Brenner) überquert.
 

So langsam erwacht der Sonntagmorgen, 29. Juli, und mit der aufsteigenden Sonne steigt auch die Freude: Rom ist nicht mehr fern!



Siamo qui! Unsere Messdienerinnen und Messdiener haben mit Pfr. Szafera die Ewige Stadt erreicht: Auf dem Transfer zum Hotel reckt die Bischofskirche des Papstes, die Lateranbasilika, ihr Haupt an der Porta Asinaria über die Aurelianische Stadtmauer.
 

Nirgendwo sonst reckt der Petersdom seine Kuppel schöner über die Ewige Stadt als in Rom selbst! (Hier vom Aventin-Hügel aus gesehen.)



Nach dem Panini-Essen aller Mainzer Pilgergruppen nahm sich Bischof Kohlgraf Zeit für ein Gruppenfoto
 

Am Montag, 30. Juli, genügen zwei Worte, um alles zu sagen: Der Petersdom!
Unsere Romfahrerinnen und -fahrer erwartet eine offizielle Führung durch das Innere der bekanntesten Kirche der Welt.



Das Bronzetor am Apostolischen Palast. Hier wird der Vatikan morgens geöffnet und abends geschlossen. Wenn ein Papst stirbt, wird es noch vor der Schließzeit geschlossen.
 

Im Petersdom: Durch die Kuppel bricht das Licht, und Berninis Bronzebaldachin über dem Papstaltar reckt sich ihm entgegen.



Die Petrus-Statue aus Bronze. Beliebt bei Touristen und Gläubigen: Man reibt erst am Fuß der Statue und dann am eigenen Hals. Der Volksglauben sagt, das helfe gegen Halskrankheiten.
 

Das Taufbecken (mit aufgesetztem Deckel) im Baptisterium (Taufkapelle) der Lateranbasilika.



Gruppenfoto vor der Lateranbasilika.
 

Man bzw. Mainz trifft sich in Rom: Hier auf einen Plausch mit Weihbischof Bentz auf dem Weg zum Abendgebet in San Leone.



Kurz vor dem Abendgebet: San Leone Magno, die ehemalige Titelkirche von Kardinal Lehmann.
 

Vor dem Abendgebet ein Gruppenfoto mit beiden Mainzer Bischöfen.



Am Dienstag, 31. Juli, ging es in den Garten. Genauer gesagt: in DIE Gärten - die Vatikanischen Gärten. Hier ein Innenhof der Vatikanischen Museen.
 

In den Vatikanischen Gärten sieht man die Kuppel des Petersdoms in voller Schönheit. Auf dem Petersplatz wird sie von der Fassade des Doms verdeckt.



Als man noch Urlaub im Garten machte: Der Innenhof des Sommerhauses von Pius IV., heute Sitz der Vatikanischen Akademie der Wissenschaften
 

Der Adlerbrunnen. Und direkt dahinter ...



... das Kloster, in dem Benedikt XVI. lebt.
 

Ein Teil der barocken Gartenanlagen.



In den Vatikanischen Museen: Im prunkvolle Korridor der Karten sind Landkarten gemalt, die dem damaligen Wissensstand über die abgebildeten Kontinente, Länder und Regionen entsprechen.
 

Die Böden stehen den Decken in nichts nach: Hier ist das Wappen Papst Leos XIII. zu sehen (Papst von 1878 bis 1903).



Auch der Fuhrpark ist in die Museen integriert - hier das bekannte Papamobil.
 

Aber auch die Vorgängermodelle päpstlicher Fortbewegung kann man hier sehen.



Am Nachmittag auf dem Petersplatz - warten auf den Papst.
 

Der Papst ist da!!! Auch wenn man ihn nur aus der Ferne erahnen kann.



Es gibt kein Halten mehr!
 

Panorama des Platzes.



So langsam sinkt die Sonne, und der Petersdom spendet den lang ersehnten Schatten.
 

Nach Abendgebet und Audienz.



Am Mittwoch, 1. August, in der halb unterirdisch gelegenen Basilika der Domitilla-Katakomben: Tageslicht dringt nur durch die kleinen Oberfenster hinein.
 

Die Pizza del Popolo im Norden Roms bot für Reisende aus dem Norden (rechte Bildseite) den allerersten Eindruck von der Stadt - so auch für Goethe, nachdem er auf seiner Italienreise die Stadt durch die Porta del Popolo betreten hatte.



Von einer Aussichtsterrase am Hang des Pincio bietet sich ein schöner Blick über die Stadt: mittig links oben der Petersdom, mittig rechts unten die Via del Corso, eine Hauptverkehrsachse ins Zentrum der Stadt.
 

Die Spanische Treppe ist die einzige öffentliche Treppe in Rom, auf der man sitzen darf.



Die Kirche Trinita dei Monti am oberen Ende der Spanischen Treppe ist nach französischem Vorbild erbaut.
 

In der Nähe der Spanischen Treppe steht die Mariensäule, die Papst Franziskus in jedem Jahr an Maria Himmelfahrt besucht und die von den Feuerwehrleuten der Stadt mit einem Kranz bedacht wird.



Der Trevi-Brunnen ist an die Fassade eines römischen Pallazzo gebaut. Das Rauschen der Wassermassen, die in sein Becken stürzen, kann man schon hören, bevor man den Brunnen sieht.
 

Das Geld, das Touristen hineinwerfen, um wieder nach Rom zurückkehren zu können, kommt gemeinnützigen und karitativen Zwecken zugute.



Die Pizza Navona mit Berninis Vier-Ströme-Brunnen (links mit Obelisk) und der Kirche Sant´Agnese in Agone mit ihrer geschwungenen Fassade (rechts) steht auf dem länglichen Grundriss eines antiken Stadions ("Agone" von griechisch "agon" bedeutet "Wettkampf").
 

Inmitten der Piazza della Colonna steht die namengebende Markussäule. Kaiser Marc Aurel ließ sie nach einem militärischen Sieg über Barbaren errichten, die Päpste setzten ihr später eine Statue des hl. Paulus auf.



Über die prachtvolle Galleria Alberto Sordi, die man auch als Durchgangspassage benutzen kann, gelangt man ...
 

... zum Pantheon. Es war ein allen römischen Göttern geweihter Tempel und wurde später in eine Kirche umgewandelt. Deshalb ist das Pantheon von allen römischen Tempeln am besten erhalten geblieben.



Die einzige natürliche Lichtquelle im Pantheon ist das Loch in der Kuppel ("Oculus" genannt). Fenster gibt es keine. Die Türen lassen zwar auch Tageslicht herein, aber nicht so viel, weil vor ihnen eine große Vorhalle steht.
 




Das Gebäude ist auch eines der am besten besuchten. Im Inneren sieht man, dass es ein Rundtempel bzw. eine Rundkirche ist.
 

Um das Pantheon herum gibt es guten caffe, der nach deutscher Gewohnheit einem Espresso entspricht.



Was es außerhalb der Touristenwege so alles gibt ...
 

Rom bei Nacht: Die Spanische Treppe ist auch dann voll besetzt.



Am Donnerstag, 2. August, wurde es antik. Einst ein Gebäude für öffentliche Großveranstaltungen, anschließend zur Burg umgebaut und dann ein Steinbruch, ist das Kolosseum auch heute noch eine imposante Erscheinung.
 

Der Holzboden der Arena ist nicht mehr erhalten, sodass man direkt auf die Gänge im Kellergeschoss sehen kann.



Der Konstantinsbogen zwischen Kolosseum und Forum Romanum erinnert an den Sieg von Kaiser Konstantin über Kaiser Maxentius. Diesen Sieg errang Konstantin mit dem Zeichen des Kreuzes. Vor dem Bogen sind die Reste einer antiken Brunnenanlage zu sehen, die in den 1930ern abgebaut wurde.
 

Der Tempel des Antoninus und der Faustina wurde zu Ehren eines Kaisers und seiner Frau errichtet, die nach ihrem Tod zu Göttern erklärt wurden. Später wurde er in eine Kirche umgewandelt.



St. Paul vor den Mauern, die Grabeskirche des Apostels Paulus. Sie brannte im 19. Jahrhundert nieder und wurde durch Spenden aus der ganzen Welt wieder aufgebaut. Auch Schweden (evangelisch), Zar Nikolaus I. (russisch-orthodox) und der ägyptische Vize-König (muslimisch) beteiligten sich.
 

Damit wurde die Kirche einmal mehr demjenigen gerecht, der den Glauben allen Völkern und Ländern der Erde verkünden wollte: Hier seine Statue im Atrium der Basilika.



Das Mosaik in der Apsis zeigt auf Goldgrund den thronenden Christus, der von mehreren Heiligen umgeben ist.
 

Eine Besonderheit: Im Inneren sind Medaillons mit Mosaikporträts der Päpste seit Petrus zu sehen (deren Aussehen erst ab einem gewissen Jahrhundert der Realität entspricht). Das vom regierenden Papst ist angestrahlt.



Am Freitagmorgen, 3. August, brach eine kleine Gruppe von drei Personen um 5.30 Uhr auf, um auf dem Aventin diesen Sonnenaufgang zu erleben.
 

Aurora erhebt sich über der ewigen Roma Haupt.



Und Apollons Sonnenwagen beginnt, seine Bahn über die Stadt und das Monument für König Vottorio Emmanuele II. zu ziehen, ...
 

... bis die Pinien und Orangenbäume auf dem Aventin den jungen Tag begrüßen.



Am Vormittag schließlich verließ unsere Gruppe am Vormittag das Hotel und wurde zum Bahnhof Ostiense gefahren. Von dort fuhr sie mit dem Sonderzug gen Heimat.
 

Unterwegs blieb reichlich Zeit, die italienische Landschaft zu bewundern.



Auch den letzten italienischen Sonnenuntergang dieser Wallfahrt.
 

Bald werden die Züge den Brenner erreichen und ihre Fahrt durch Österreich nach Deutschland fortsetzen.



Willkommen zurück!
Nach der Ankunft des Sonderzugs am Samstagmorgen fuhr unsere Gruppe mit dem Bus zurück nach Steinheim.
 

Die Familien der Wallfahrerinnen und Wallfahrer empfingen sie aufs Herzlichste. Nachdem alle Koffer und Taschen (hoffentlich richtig) verteilt waren, ...



... warten zu Hause erst einmal Dusche, Badewanne und das eigene Bett auf die Pilgerinnen und Pilger. Die Reihenfolge ist jedem selbst überlassen.
 


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