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31.05.2015 von Susanne DolgenerViel zu früh gegangen
 

Wir wissen nichts von diesem Hingehn, das
nicht mit uns teilt. Wir haben keinen Grund,
Bewunderung und Liebe oder Hass
dem Tod zu zeigen, den ein Maskenmund

tragischer Klage wunderlich entstellt.
Noch ist die Welt voll Rollen, die wir spielen.
Solang wir sorgen, ob wir auch gefielen,
spielt auch der Tod, obwohl er nicht gefällt.

Doch als du gingst, da brach in diese Bühne
ein Streifen Wirklichkeit durch jenen Spalt
durch den du hingingst: Grün wirklicher Grüne,
wirklicher Sonnenschein, wirklicher Wald.

Wir spielen weiter. Bang und schwer Erlerntes
hersagend und Gebärden dann und wann
aufhebend; aber dein von uns entferntes,
aus unserm Stück entrücktes Dasein kann

uns manchmal überkommen, wie ein Wissen
von jener Wirklichkeit sich niedersenkend,
so daß wir eine Weile hingerissen
das Leben spielen, nicht an Beifall denkend.

Todes-Erfahrung - von Rainer Maria Rilke - 1907


Lieber Herr Pfarrer Suerbaum,
Sie sind uns viel zu früh vorausgegangen. Wir bleiben in der Wirklichkeit unserer Endlichkeit zurück.
Rest in Peace!
29.03.2015 von Katrin HuthEin merk-würdiger Gottesdienst
 Im heutigen Palmsonntags-Gottesdienst waren so einige Emotionen in den Gesichtern der Beteiligten und Besucher zu beobachten: von Irritation über Verwunderung bis hin zu Belustigung. Grund dafür war, dass Einiges im Rahmen der Krankheitsvertretung von Pfarrer Suerbaum nicht so ganz nach Plan lief. Da herrschte mal kurz Unsicherheit, wo das Evangelium verlesen werden soll. Dann wurde Vergessenes nachträglich aus der Sakristei geholt. Und zuletzt gab es die Predigt direkt vor der Gabenbereitung, weil sie vorher vergessen wurde.

Ich habe diesen Gottesdienst in vollen Zügen genossen. Denn er führte mir so viel vor Augen, was sonst so selbstverständlich ist, dass es kaum noch Beachtung findet.

Stets werden die Gottesdienste in St. Nikolaus mit höchstem Respekt und sichtlich voller Stolz zelebriert. Das erfordert eine gemeinsame Vorbereitung aller Beteiligten unter einer klaren Führung. Nur so greift wirklich ein Zahnrädchen ins andere und wir können als Besucher die perfekte Inszenierung ohne besondere Vorkommnisse genießen. Nichts soll vom eigentlichen Inhalt des Gottesdienstes ablenken. Ich bewundere das Engagement der Beteiligten, da dies durchaus einen hohen Aufwand in der Vorbereitung bedeuten muss. Alle sind mit vollem Einsatz dabei - den Eindruck hat man nicht immer in anderen Gemeinden.

Aber heute wurde mir auch bewusst, dass genau diese perfekte Vorbereitung vieles so vorhersehbar macht, dass ich dem Ganzen nicht immer mit vollem Bewusstsein folge. Nachdem ich genau weiß, was wann kommt, schweifen meine Gedanken des Öfteren ab. Das ist mir heute nicht passiert. Durch die kleinen „Irrungen und Wirrungen“ im Gottesdienst war ich mal wieder mit voller Aufmerksamkeit dabei. Und ich hatte das Gefühl, dass es auch anderen so ging.

Ich fand es sehr mutig, direkt vor der Gabenbereitung einzugestehen, dass man die Predigt soeben vergessen hat, und diese zu diesem Zeitpunkt noch nachzuholen. Und der Inhalt der Predigt war so ansprechend und zeitgemäß, dass ich gerne noch länger darüber sinniert hätte. Doch abrupt begann man mit der Gabenbereitung – schließlich war man schon in leichtem Zeitverzug. Aber vielleicht war genau das gut, denn so dachte ich auch noch nach dem Gottesdienst über die Inhalte der Predigt nach.

Dieser „merk-würdige“ Gottesdienst hat mir heute gezeigt, dass wir offen sein sollten für andere Vorgehensweisen und für weniger Routinen. Sicher gibt es vieles, was in St. Nikolaus liebgewonnene Gewohnheit ist. Aber hindern uns diese Gewohnheiten nicht schon wieder am offenen Blick über unseren persönlichen Tellerrand?

Danken möchte ich den Priestern, die in Krankheitsfällen oder während der Urlaubszeit in anderen Gemeinden einspringen, um dort mit den Gemeindemitgliedern die Gottesdienste zu feiern. Aus meiner Sicht erfordert das Mut in dem Bewusstsein, dass jede Gemeinde ihre eigenen gewohnten Vorgehensweisen hat, denen man nicht immer gerecht werden kann – und vielleicht auch nicht muss.
28.01.2015 von Grimm, StephanGästebuch
 Im vergangenen Jahr fanden sich gerade mal zwei Einträge. Ich finde das schade. Das Gästebuch bietet doch eine gute Plattform, mehr oder weniger gelungene Aktivitäten in unserer Pfarrei zu kommentieren. Gerade als Mitglied des Verwaltungsrats -dort diskutieren wir immer wieder die Pfarrei insgesamt betreffende Themen -könnte ich mir vorstellen, dieses Forum (besser) zu nutzen.
11.04.2014 von Susanne DolgenerDie Messdiener...
 ... sind endlich wieder komplett!
Willkommen zurück, lieber Giuseppe , schön, dass Du wieder da bist!

Liebe Grüße,
Susanne
03.01.2014 von Christian F.Dach, Pfarrer i.R.Messdiener-Baustein-Aktion
 In jedem Jahr haben sich die Messdiener von St.Nikolaus durch ihre ideenreichen und interessanten Aktionen hervorgetan. Aber die diesjährige Baustein-Aktion zur Unterstützung der Romwallfahrt der Messdiener ist wirklich ein Highlight, eine tolle Idee und so ansprechend ausgeführt! Viel Erfolg damit!
 
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